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Staatliche Berufsschule Altötting wird Modellschule im Pilotprojekt „Industrie 4.0“

Technische Ausstattung und Lehrerfortbildung werden vom Freistaat gefördert

13.10.2017 | af | München/Altötting
(c) Peter Kirchhoff / Pixelio.de
(c) Peter Kirchhoff / Pixelio.de

Die Staatliche Berufsschule Altötting ist, als eine von nur 17 Schulen bayernweit, vom Kultusministerium als Modellschule für das Pilotprojekt „Industrie 4.0“ ausgewählt worden. Das teilen Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner und Landrat Erwin Schneider mit, nachdem sie von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, MdL, über die Entscheidung informiert wurden.

Im Rahmen des Projekts „Industrie 4.0“ fördert das Bildungsministerium an den ausgewählten Schulen anteilig die Weiterentwicklung der technischen Ausstattung und bietet auch entsprechende Weiterqualifizierungen für die Lehrkräfte an. Rund zwei Millionen Euro stehen dazu im Doppelhaushalt 2017/2018 insgesamt bereit.
 
Heckner und Schneider hatten sich bereits seit Längerem nach Kräften für eine Aufnahme der Berufsschule in das Pilotprojekt eingesetzt. Da der Freistaat nur 50 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten für die technische Ausstattung bereitstellt, hatte der Landrat zugesichert, die noch benötigten und nicht unerheblichen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Abgeordnete hatte sich beim Minister dann nachdrücklich für das individuelle Konzept der heimischen Schule eingesetzt.
 
„Es freut mich sehr, dass das Ministerium von der Bewerbung der Altöttinger Berufsschule so überzeugt war. Das ist ein Zeichen für die hervorragende Arbeit, die in der beruflichen Bildung bei uns geleistet wird“, so Heckner in einer ersten Reaktion. Auch bei Landrat Schneider kommt die Nachricht sehr gut an: „Schön, dass unsere Berufsschule als eine der wenigen aus ganz Bayern für dieses prestigeträchtige Projekt ausgewählt worden ist. Die zusätzliche staatliche Unterstützung kommt uns, als Trägern der Schule, natürlich sehr gelegen. Schlussendlich wird sie aber vor allem den Auszubildenden und Lehrkräften zu Gute kommen.“
 
Neben der finanziellen Förderung durch den Freistaat hat das Programm noch einen weiteren Vorteil. Die Lehrkräfte an den Berufsschulen werden entsprechend weiterqualifiziert. Hierzu werden eigens konzipierte Fortbildungen abgehalten. „Mit der fachkundigen Weiterentwicklung unserer Schulen bereiten wir die jungen Menschen bestmöglich auf die Herausforderungen der digitalen Berufswelt vor“, so Heckner und Schneider abschließend.